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RENNEN 1: KÜS Team75 Bernhard wird beim Premierenrennen im ADAC GT Masters Oschersleben unter Wert geschlagen und landet auf Platz 14

16. APRIL 2016

 

 

 

Noch nicht in den Punkten, aber im Ziel: David Jahn und Chris van der Drift haben in Oschersleben das einstündige Premierenrennen des Team75 Bernhard im ADAC GT Masters auf Rang 14 beendet, wurden aber unter Wert geschlagen. Nach seinem vielversprechenden siebten Rang im zweiten freien Training, van der Drift war im ersten Durchgang auf Platz 27 gelandet, stellte Jahn den rund 500 PS starken Porsche 911 GT3 R im Qualifying auf Platz 21 im 32 Autos starken Feld. Eine bessere Platzierung hatte eine Unterbrechung verhindert, wegen der Jahn eine gute Runde abbrechen musste. Im Rennen stürmte der 25-Jährige noch in der Startrunde bis auf Platz 14 vor. Taktisch klug wartete das Team mit dem Fahrerwechsel auf van der Drift sehr lange. Direkt nach dem Pflichtboxenstopp lag der 29-jährige Neuseeländer auf Platz zehn und damit in den Punkterängen. Nach dem Rempler eines Konkurrenten fiel van der Drift aber einige Plätze zurück, konnte den Porsche letztendlich auf Platz 14 ins Ziel bringen.

 

David Jahn: „Nach dem etwas durchwachsenen Qualifying, in dem wir Pech hatten und die Unterbrechung genau zum falschen Zeitpunkt erwischt haben, habe ich einen sehr guten Start gehabt, war nach der ersten Kurve schon 15. Ich bin dann gut mitgefahren. Dann habe ich an Chris übergeben. Leider wurde er von der Strecke gedrückt, das war schade und wir sind nur als 14. reingekommen. Platz acht wäre definitiv realistisch gewesen. Es war teilweise eine recht harte Gangart, einige sind vielleicht übermotiviert. Morgen greifen wir nochmal an. Hoffentlich hat Chris ein gutes Qualifying und trifft es besser als wir heute. Dann wollen wir weiter vorne landen und ein paar Punkte mitnehmen.“

 

Chris van der Drift: „Das war heute schon enttäuschend. David hatte einen ausgezeichneten Start, auch die Strategie war gut. Ich bin als Zehnter wieder auf die Strecke gegangen, leider wurde ich dann getroffen und bin zurückgefallen. Wirklich schade, das war nicht nötig. Jetzt wollen wir schauen, dass wir morgen weiter vorne landen.“ 

 

Teamchef Rüdiger Bernhard: „Im Qualifying ging es etwas durchwachsen los. David war in einer guten Runde, dann kam die Unterbrechung. Der Start war gut, David kam als 15. rein, das war in Ordnung, er ist gut gefahren. Nach dem Wechsel ist Chris bis auf den achten Platz vorgefahren, durch Rempler eines Konkurrenten hat er dann Plätze verloren.“

 

Roland Kußmal, an diesem Wochenende Renningenieur: „Für das erste Rennen haben wir hier schlechte Bedingungen vorgefunden. Das erste Training war komplett verregnet. Das zweite war etwas trockener, wir hatten aber große Probleme mit dem Setup. Im Qualifying haben wir dann wegen der Unterbrechung die Strategie verloren und sind auf den 21. Platz zurückgefallen. Im Rennen lief es dann ganz gut. David hat sich in der Startrunde auf Platz 14 vorarbeiten können. Chris hat dann einen Schuss vom Lambo gekriegt. Platz 14 ist soweit in Ordnung, bei dieser Ausgangsbasis konnte es nicht besser werden.“

 

Teammanager Klaus Graf: „Mit dem Rennverlauf bin ich zufrieden, mit der Platzierung nicht ganz so. Wir hatten ein schwieriges Qualifying, die Zeiten sind sehr eng zusammen hier. Wir sind relativ weit hinten gestartet, haben uns dann gut nach vorn gearbeitet. Wir hatten eine super Strategie gefahren, haben David relativ lange draußen gelassen bis kurz vor Schließung des Pitstop-Fensters. Der Boxenstopp war perfekt, wir hatten die beste Minimalzeit, was für unser junges Team eine sehr gute Leistung ist. Darüber bin ich sehr froh. Leider wurde Chris dann auf Platz acht oder neun liegend rausgedrückt. Aber beide Fahrer haben das gemacht, was wir von ihnen verlangt haben. Wir hätten gerne ein paar Pünktchen mitgenommen, ein Top-Ten-Resultat wäre toll gewesen. Aber so ist es halt im GT Masters, es ist eine harte Serie, es wird sehr hart gefahren. Da müssen wir uns noch ein bisschen reinfinden. Im Großen und Ganzen bin ich aber sehr zufrieden.“

 

 

 

RENNEN 2: Platz 24 für KÜS Team75 Bernhard beim zweiten Lauf zum ADAC GT Masters in Oschersleben nach erneutem Pech im Qualifying und im Rennen

17. APRIL 2016

 

Wieder Pech für das KÜS Team75 Bernhard auch im zweiten Lauf zum ADAC GT Masters in Oschersleben, wieder gab es keine Punkte und nur einen enttäuschenden 24. Platz. Schon das Qualifying lief nicht gut: Chris van der Drift war auf einer schnellen Runde, hatte gerade die drittbeste Sektorenzeit hingelegt, als sein Run von der Roten Flagge gestoppt wurde. Bei seinem neuen Anlauf ließ er eine Lücke zu den Vorderleuten, um freie Bahn zu haben. Gerade als er seine schnelle Runde in Angriff nehmen wollte, wurde er vom karierten Tuch gestoppt, es blieb nur Startplatz 24. Im chaotisch verlaufenden Rennen, eine Unterbrechung und mehrere Safetycarphasen sorgten für Durcheinander, hatte der 29-jährige Neuseeländer Pech, als er sich kurz vor Rennhalbzeit wegen eines Reifenschadens drehte. Der Rundenverlust war nach dem Fahrerwechsel auch durch David Jahn nicht mehr aufzuholen, der sich hinter dem Safetycar in der Spitzengruppe wiederfand und dort die im Rennen vor ihm platzierten Piloten passieren lassen musste. Der 25-Jährige konnte aber das Tempo der Top-Autos mitgehen. Ein Hoffnungsschimmer für das zweite Rennwochenende in 14 Tagen auf dem Sachsenring.

 

Teamchef Rüdiger Bernhard: „Es ist nicht so gut gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Nach Rennabbruch und Neustart fuhr Chris im Feld mit, hat sich dann aber links hinten einen Reifenschaden zugezogen und sich gedreht. Als er zum Boxenstopp 'reinkam, haben wir gleich den Fahrerwechsel gemacht. Eine Runde hat dann halt gefehlt. David musste sich überholen lassen, in dieser Serie kann man sich nicht zurückrunden. Ein turbulentes Rennen mit vielen Gelbphasen. Es war nicht einfach.“

 

Renningenieur Roland Kußmaul: „Wir hatten eigentlich ein ganz gutes Qualifying. Am Schluss hat Chris dann aber wohl einen kleinen Fehler gemacht und sich verschätzt. Er hat damit die letzte Runde verpasst, in der alle anderen noch eine Sekunde schneller gefahren sind. Damit sind wir von Platz 24 gestartet. Im Rennen war dann eigentlich alles soweit in Ordnung. Nur hatten wir zur Halbzeit einen Plattfuß hinten links, damit haben wir natürlich eine Runde verloren.“

 

Chris van der Drift: „In der ersten Kurve herrschte ein ziemliches Durcheinander nach dem Unfall, ich bin aber zum Glück gut durchgekommen. Das Auto lief gut, aber es ist sehr schwer, hier zu überholen. Ich hatte dann das Pech mit dem platten Reifen, das hat uns das Rennen komplett ruiniert.“

 

David Jahn: „Wir sind leider wieder von hinten gestartet, dann noch ein Reifenschaden, warum wissen wir noch nicht. Ich bin dann ins Auto rein, da waren wir schon überrundet. Ich war in der Spitzengruppe drin, natürlich eine Runde zurück, aber ich konnte da mitfahren, der Speed war absolut da. Ich musste wegen der Blauen Flaggen die Leute vorbeilassen, dann kam das Safetycar wieder raus, das Feld wurde wieder zusammengeschoben und ich musste immer wieder die Leute vorbeilassen. Das war ein bisschen chaotisch. Die Rennleitung hätte mich am Safetycar vorbeilassen sollen, damit ich mich zurückrunden kann. Das Auto war aber nochmal deutlich besser als am Samstag, wir haben da noch gut etwas gefunden. Ich glaube der Speed ist da. Wir haben noch viel zu tun, wir können das Auto noch verbessern, aber wir haben schon einen großen Schritt gemacht. Das freut mich sehr. Natürlich war das ein Wochenende komplett zum Vergessen, ohne Punkte, ohne alles, das macht uns sauer. Aber in zwei Wochen haben wir die nächste Chance, da greifen wir wieder an. Ich freue mich jetzt schon darauf.“

 

 

Text: Peter Schäffner / Fotos: Norbert Kratz

 

 

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