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RENNEN 1: KÜS Team75 Bernhard holt beim ersten Lauf zum ADAC GT Masters auf dem Sachsenring Punkte

30. APRIL 2016

 

 

 

Das KÜS Team75 Bernhard hat beim ersten Lauf zum ADAC GT Masters auf dem Sachsenring die ersten Meisterschaftspunkte geholt: David Jahn und Klaus Bachler sicherten mit dem Porsche 911 GT3 R als Achte dem pfälzischen Teams vier Zähler, die ersten für das in diesem Jahr in die Liga der Supersportwagen eingestiegenen Mannschaft. David Jahn war im Qualifying nur auf Rang 14 gelandet, ein Reifenschaden und eine Rote Flagge, mit der das Qualifying vorzeitig beendet wurde, verhinderten eine bessere Platzierung. Beim Start zur Einführungsrunde wurde der 25-Jährige vom vor ihm stehenden Konkurrenten geblockt, er musste deshalb noch von weiter hinten starten. In dem einstündigen, von mehreren Safetycarphasen unterbrochenen Rennen arbeitete er sich aber wieder nach vorn und kam als 15. zum Pflichtboxenstopp. Ex-Porsche-Junior Klaus Bachler konnte sich in der zweiten Rennhälfte noch weiter nach vorn arbeiten, lag bis drei Minuten vor Ende als Elfter aber noch außerhalb der Punkteränge. Durch starke Überholmanöver, das letzte in der Schlussrunde, brachte der 24-jährige Österreicher vor den Augen von Teambesitzer und Langstreckenweltmeister Timo Bernhard dann Platz acht ins Ziel.

 

Klaus Bachler: „Ein super Rennen und die ersten Zähler mit Platz acht. Ich bin froh, dass wir Punkte geholt haben, bin aber sicher, dass noch mehr möglich ist. Wir haben alles geschafft, was wir uns vorgenommen hatten: ein fehlerfreies Rennen fahren und Schritt für Schritt nach vorne kommen. Damit können wir heute sehr zufrieden sein, morgen haben wir eine weitere Chance.“

 

David Jahn: „Im Qualifying hatten wir Pech, da konnte ich leider nicht mehr herausholen. Dann ist beim Start ein Lambo vor mir nicht losgekommen und ich bin bis ans Ende des Feldes zurückgefallen, bis ich loskam. Ich bin glaube ich von 18 oder 20 gestartet, bin dann ganz gut durchgekommen, konnte in der ersten Runde gleich ein paar Autos überholen. Dann war es einfach sehr schwer, der Audi vor mir hat sehr hart geblockt, auch mit Kontakt, das war unnötig. Man sollte sich einfach mehr Luft lassen. Klaus hat einen tollen Job gemacht, er hat es 'rausgerissen. Platz acht ist super, wir sind glücklich über die ersten Punkte und freuen uns schon auf Rennen zwei, denn die Pace war da.“

 

Renningenieur Roland Kußmaul: „Wir haben im Qualifying dummerweise einen Reifenschaden gehabt, deswegen sind wir von relativ weit hinten gestartet. Dann haben aber beide Fahrer einen super Job gemacht. David hat in seiner Rennhälfte trotz der Safetycarphasen alles herausgeholt, was möglich war. Klaus hat gegen Rennende quasi alles vor ihm überholt und ist Achter geworden. Ein tolles Rennen. Wenn man die Rundenzeiten der vorderen Autos anschaut, können wir unter den ersten Fünf mitfahren. Und das wollen wir auch.“

 

Timo Bernhard: „Ich bin froh über die ersten Punkte für das KÜS Team75 Bernhard im ADAC GT Masters. Platz acht ist ein sehr gutes Ergebnis. Wir wollten in die Top Ten fahren, das haben wir erreicht. Wir hatten im Rennen einen super Speed. Schade, dass David am Start nicht losgekommen ist und von weiter hinten starten musste, aber er hat danach einen super Job gemacht. Klaus hat dann das Endresultat eingefahren. Damit bin ich sehr zufrieden. Morgen greifen wir wieder an.“

 

 

 

RENNEN 2: KÜS Team75 Bernhard beim zweiten Lauf zum ADAC GT Masters auf dem Sachsenring im Pech.

01. MAI 2016

 

 

 

Eine Durchfahrtstrafe wegen geringfügiger Unterschreitung der Minimalzeit beim Pflichtboxenstopp kostete das KÜS Team75 Bernhard beim zweiten Lauf zum ADAC GT Masters auf dem Sachsenring mögliche Meisterschaftspunkte. Klaus Bachler stellte den Porsche 911 GT3 R des pfälzischen Teams beim Qualifying auf Platz 16, das KÜS Team75 Bernhard war damit beste Porsche-Mannschaft im Feld. Im Rennen kämpfte sich der 24-jährige Österreicher Platz um Platz nach vorne, lag vor dem Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel klar auf Punktekurs. Beim Stopp mit Fahrerwechsel von Ex-Porsche-Junior Bachler auf David Jahn wurde die einminütige Mindestzeit für den Boxenaufenthalt aber minimal unterschritten. Deshalb musste Jahn eine Durchfahrtstrafe antreten, die viel Zeit und Plätze kostete. Am Ende kam der 25-Jährige auf Platz 14 ins Ziel.

 

Klaus Bachler: „Schlussendlich sind wir wegen der Durchfahrtstrafe leider nicht da angekommen, wo wir eigentlich hätten sein können. Insgesamt tut es mir leid für das Team. Wir haben wirklich hart gearbeitet über das ganze Wochenende. Wir haben angesichts der aktuellen Einstufung wirklich einen Top-Job gemacht, sind ordentlich nach vorn gefahren. Beim Start bin ich ein bisschen eingeklemmt worden, habe ein paar Plätze verloren, mich dann aber Schritt für Schritt nach vorn gearbeitet. David hat dann auch einen sehr guten Job gemacht, aber mit der Durchfahrtstrafe kann man dann nichts mehr reißen. Jetzt müssen wir analysieren, wie das passiert ist, wieso wir zu kurz in der Box waren, daraus lernen und es das nächste Mal besser machen.“

 

David Jahn: „Klaus ist in der ersten Rennhälfte sehr gut nach vorne gefahren, war richtig schnell, wir waren von den Zeiten top, waren mit das schnellste Auto. Ich bin dann in den Wagen rein, leider etwas zu früh aus der Box. Ich weiß nicht, ob ein paar Zehntel oder Hundertstel zu früh, wahrscheinlich war es sehr knapp. Mit der Durchfahrtstrafe sind wir dann weit zurückgefallen. Ich habe versucht, die Position zu halten. Es war schwierig, ich hatte sehr viel Kontakt mit anderen Autos. Da wird gefahren ohne Rücksicht auf Verluste. Die Gangart ist meiner Meinung nach auch für GT-Sport zu hart. Aber was soll's, abhaken, weitermachen. Den Fehler mit dem Boxenstopp müssen wir analysieren. Das hat uns eine Top-Ten-Platzierung und Punkte gekostet. Wir müssen sehen, wie wir das in Zukunft vermeiden können.“

 

Renningenieur Roland Kußmaul: „Wir hatten im Qualifying wieder nicht die Performance gehabt, die wir haben wollen. Das scheint aber an der Balance of Performance zu liegen. Wir sind einfach nicht in der Lage, trotz guten Autos und trotz guter Fahrer, im Qualifying nach vorne fahren. Und das ist im Rennen eine Katastrophe. Wir starten von P16, der nächste Porsche von P21, der dritte von P24. Klaus hat dann einen ganz tollen Job gemacht und hat sich bis auf Platz acht vorgearbeitet. Nach der Übergabe ist dann ein Fehler mit der Uhr passiert und wir sind zu früh rausgekommen. Dann gab's halt Penalty. Traurig, aber so ist es.“

 

Teamchef Rüdiger Bernhard: „Das Zeittraining war durchwachsen. Wir waren zwar schnellster Porsche, aber mit der Einstufung sind die anderen Autos einfach schneller. Klaus ist dann ein super Rennen gefahren, ist weit nach vorn gekommen. Beim Fahrerwechsel ist die Kontrolleinrichtung für die Boxenstoppzeit ausgefallen, wir haben leider etwas zu früh die Ausfahrtlinie überquert und haben eine Durchfahrtstrafe bekommen. Wir wären sicher unter die ersten Zehn gekommen. Aber das ist Rennsport.“

 

Teambesitzer Timo Bernhard: „Im Rennen waren wir gut dabei, Klaus hat einen super ersten Stint gefahren, hat das Auto knapp in den Top-Ten übergeben. Nach dem Boxenstopp waren wir auf Platz acht, leider haben wir aber die Durchfahrtstrafe für die zu kurze Boxenstoppzeit bekommen. Schade, denn heute wäre ein Ergebnis unter den ersten Fünf oder Sechs drin gewesen. Aber wir müssen das akzeptieren. Das nächste Mal kommen wir stärker zurück.“

 

Text: Peter Schäffner / Fotos: Norbert Kratz

 

 

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